Die im PflSchG vom 06.02.2012 definierten Grundlagen für das Inverkehrbringen und das Verwenden von Pflanzenschutzgeräten beinhalten auch Belange des Wasserschutzes. Der Gerätehersteller garantiert durch Vergabe des CE-Zertifikates die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit der freiwilligen Anerkennungsprüfung durch das Julius-Kühn-Institut, das die technische Eignung des Gerätes für den Pflanzenschutz attestiert und die entsprechende Listung vornimmt.
Pflanzenschutzgeräte müssen nach Inbetriebnahme regelmäßig im Abstand von 6 Kalenderhalbjahren auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Nach erfolgreicher Untersuchung vergibt die Kontrollstelle eine entsprechende Prüfplakette.
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Neben individuellen Anwendungsbestimmungen des jeweiligen Pflanzenschutzmittels zum Wasserschutz, ist auch die Anwendung verlustmindernder Geräte- und Düsentechnik in den Gebrauchsanweisungen beschrieben. So kann durch den Einsatz driftmindernder Düsentechnik der einzuhaltende Gewässerabstand häufig merklich reduziert und ein Beitrag zum Schutz des Oberflächenwasserkörpers geleistet werden.
Weitere Informationen zu Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland finden Sie hier





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